Das 60-Tage-Experiment


START: 01. Oktober 2013

01.10.2013: erster Tag 
Heute beginnt offiziell mein 60 Tage-Experiment. Mittlerweile habe ich schon meine erste Hürde genommen, obwohl es offiziell noch garnicht losgegangen ist. Gewicht beim letzten Wiegen: 79,5 Kilo. Das heißt, ich bin schon unter der magischen 80 Kilo Marke.
Der Rock, den ich mir letzten Winter in Größe 40 gekauft habe, geht schon wieder prima zu - wenn auch noch ein kleines Speckröllchen oben rausguckt. Aber das verschwindet auch noch. 

Meine TOP4 Eiweiß-haltigen Lieblings-Lebensmittel sind: Hüttenkäse. Griechischer Jogurt. Quark. Buttermilch. Was ich von LOGI diesbezüglich gelernt habe, ist, dass das ganze fettreduzierte Zeug weniger satt macht und auch weniger Eiweiß hat. Wenn ich morgens meinen 20% Quark (250g) esse, gern mit ein bisschen Obst und ein paar Nüssen oder Sonnenblumenkernen, bin ich bis Mittags dicke satt. Besser als mit jedem Butterbrot. Und schnell geht es auch. Im Sommer gern mit Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, im Herbst mit Pfläumchen, immer gern mit Birne - möglichst Obst, dass nicht so viel Fruchtzucker hat oder Kohlehydrahte (da ist Banane gaaanz böse). Hüttenkäse mag ich zum Beispiel gern mit Tomaten, Gurken oder am besten: mit Paprika. Einfach die Paprika in etwas größere Stücke schneiden, Hüttenkäse drauf, Salz, Pfeffer. Fertig. Und griechischer Jogurt ist einfach soooo lecker. Besser als all das gezuckerte, süsse Fertigjogurtzeug. Das mag ich inzwischen gar nicht mehr. Buttermilch mochte ich früher garnicht - und jetzt? Lecker - 5-6 Himbeeren zermanschen, reinmixen, trinken. Natürlich die pure Buttermilch, nicht das schon fertig gemixte Zeug, guckt mal drauf, wie viele KH da drin sind! Himbeeren im Winter? Einfach gefroren kaufen, ein paar rausnehmen, kurz auftauen (lassen) und fertig. Wenn bei jeder Mahlzeit Eiweiß dabei ist, purzeln die Pfunde umso schneller. 

Update 11.10.2013 

 Es läuft gut. Dreikommafünf Kilo inzwischen - und das obwohl das letzte Wochenende durch ein Wochenende mit lieben Freunden nicht ganz so streng nach Plan lief wie ich es gern gehabt hätte - aber dafür ist nächste Woche Urlaub und ich kann entspannt ein bisschen strenger sein. Wenn ich morgens meinen Quark  nicht esse, fehlt mir was. Das ist gut. Mittlerweile passen mir schon wieder eine Menge meiner Herbströcke und zwar, ohne dass oben noch diese Speckfalte rausquilt. Hurra! Dazu die neuen Herbststiefel und blickdichte Strumpfhosen und ich fühl mich richtig, richtig gut!

 Das Schöne am Herbst ist, es gibt jetzt ein prima Gemüse, dass Kartoffeln prima ersetzt und durch kaum KH aufweist: Kürbis! Ich habe im letzten Jahr das erste Mal Kürbis gegessen und ich finde ihn super. Macht euch mal eine schöne Suppe aus Butternut-Kürbis - oder meinen Favoriten: Kürbitoffeln. Kennt ihr nicht? Ganz einfach: ich nehme einen kleinen Hokkaido, schäle ihn und entferne das Innere. Dann in Würfel schneiden, ca. 1 cm. In die Pfanne und anrösten, dazu Speckwürfel und feine Zwiebelwürfel. Salz und Pfeffer und schon sind die Kürbitoffeln fertig. Dazu selbstgemachter Kräuterquark und einen schönen, grünen Salat - im Herbst gern Endievie. Mmmmmmmh.... Lecker!

Wenn ihr mal "sündigen" wollt - die Kombination von Kürbis, Zwiebeln und Speck auf einem Flammkuchen ist gigantisch. Jetzt müsste ich nur noch herausfinden, ob man Flammkuchenteig auch glutenfrei hinkriegt...

 

 


 

ed

Kommentare:

  1. Ich habe mir gleich als ich deinen Post mit der Ankündigung des 60 Tage Experiments bei amazon das Büchlein "LOGI GUIDE. Tabellen mit über 500 Lebensmitteln, bewertet nach ihrem glykämischen Index und ihrer glykämischen Last." von F. Mangiameli | Dr. N. Worm | A. Knauer bestellt. Gestern kam es an. Ich probiere also jetzt schon mal ein bisschen rum und mache dann ab 1.10. mit!

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  2. Glutenfreier Flammkuchenteig?

    Versuch´s doch mal mit unserem Pizza-Hefeboden:
    500 gr. glutenfreies Mehl
    ca. 0,4 l lauwarmes Wasser
    1 Würfel bzw. ein Päckchen Hefe
    etwas Zucker
    etwas Salz
    ein Schuss Olivenöl
    2 TL gemahlene Flohsamenschalen

    Nicht wundern, wenn Du den Teig in handtellergroßen Stückchen aufs Blech puzzeln musst, er bröselt ziemlich und lässt sich nicht gut ausrollen. Alternativ gibt´s von Dr. Schär ganz gute Fertig-Pizzaböden, die sind allerdings recht klein.
    Viel ERfolg weiterhin!

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