Mittwoch, 20. August 2014

Auf der Suche ...


Die Lebensregeln des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso


Wenn Du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.

Befolge grundsätzlich die folgenden drei Regeln:
denke (weil große Liebe und große Ziele große Risiken in sich bergen) an
- Respekt für Dich selbst
- Respekt für andere und
- Respekt (Verantwortung) für alle Deine Handlungen.

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Lerne die Regeln, damit Du weißt, wie Du sie brichst.

Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.

Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei nicht Deine Wertmaßstäbe.

Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

Lebe ein gutes ehrbares Leben - wenn Du älter wirst und zurückdenkst, wirst Du es ein zweites Mal genießen können.

Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein Leben.

Wenn Du mit lieben Freunden streitest, bezieh Dich nur auf die aktuelle Situation - lass die Vergangenheit ruhen.

Teile Dein Wissen, so erlangst Du Unsterblichkeit.

Sei freundlich zur Erde.

Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst.

Denk daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist, als das Verlangen nach dem anderen.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.

__________________________________________________________________

 
Diesen Text habe ich zufällig gefunden und es steckt viel Wahrheit darin, wie ich finde - gerade wenn man auf der Suche ist, seinen Weg und seine Perspektive neu definiert. 

Am besten von allem gefällt mir aber der letzte Rat ...   nehmt das Leben und genießt es!


Auf der Suche ...


Die Lebensregeln des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso


Wenn Du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.

Befolge grundsätzlich die folgenden drei Regeln:
denke (weil große Liebe und große Ziele große Risiken in sich bergen) an
- Respekt für Dich selbst
- Respekt für andere und
- Respekt (Verantwortung) für alle Deine Handlungen.

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Lerne die Regeln, damit Du weißt, wie Du sie brichst.

Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.

Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei nicht Deine Wertmaßstäbe.

Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

Lebe ein gutes ehrbares Leben - wenn Du älter wirst und zurückdenkst, wirst Du es ein zweites Mal genießen können.

Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein Leben.

Wenn Du mit lieben Freunden streitest, bezieh Dich nur auf die aktuelle Situation - lass die Vergangenheit ruhen.

Teile Dein Wissen, so erlangst Du Unsterblichkeit.

Sei freundlich zur Erde.

Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst.

Denk daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist, als das Verlangen nach dem anderen.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.

__________________________________________________________________

 
Diesen Text habe ich zufällig gefunden und es steckt viel Wahrheit darin, wie ich finde - gerade wenn man auf der Suche ist, seinen Weg und seine Perspektive neu definiert. 

Am besten von allem gefällt mir aber der letzte Rat ...   nehmt das Leben und genießt es!


Sonntag, 17. August 2014

Gedankenschnipsel

Tja, das war sie nun also. Die erste Mens nach dem letzten Negativ. 35 Tage Zyklus. Es kommt mir schon so ewig weit weg vor, dass ich gespritzt und geheult und gehofft habe. So weit entfernt irgendwie. 

Ich bin wieder in der Realität gelandet. Ohne Kinder. Ohne Hormone. Ohne Medikamente. Ich hatte alles so satt, ich habe nichts mehr genommen. Nicht mal die Gerinnungstabletten. Es war mir alles zu viel. 

Stattdessen habe ich mal meinen "Marktwert" getestet - eine Bewerbung, direkt ein Vorstellungsgespräch gehabt. Dass es nicht geklappt hat, ist nicht tragisch - das, was nicht gepasst hat, war das Finanzielle und damit kann ich gut leben. Aber es hat mir Bestätigung gegeben, ein gutes Gefühl. Wenn mir mal wieder ne interessante Stellenausschreibung über den Weg läuft: neues Glück, neue Chance! 

Vor Jahren habe ich mal ein Buch gelesen, dessen Titel war "Leben wär' ne prima Alternative" oder so. Das ist das, was ich jetzt aktuell mache. Leben. Wir haben viele Pläne für die nächsten Wochenenden, keiner hat irgendetwas mit Kindern, Babies oder Kinderwunsch zu tun. Zum 5. Hochzeitstag werden wir ordentlich auf die Pauke hauen und uns ein richtig feudales Essen im Sternerestaurant gönnen. Im Oktober haben wir Konzertkarten und die Planungen für die Silvesterparty sind in vollem Gange. Ich werde mich endlich wieder meinen Selbermach-Projekten widmen, all das, was ich in den letzten Monaten immer nur mit angezogener Handbremse getan habe. 

Endlich habe ich das Gefühl, dass ich wieder atmen kann. Unser Leben ist doch schön, so wie es im Moment ist. Wir haben so viele Pläne, Träume, Wünsche die eben nicht (oder nur sehr schwer) mit Kindern umzusetzen wären. 

Wenn ich also daran zweifeln würde, dass mein Leben ohne Kind nichts wert wäre - dann stelle ich damit doch mich und meine gesamte Existenz in Frage? Ich existiere, ich lebe doch nicht nur aus dem einen Grund? Habe ich nur mit Kind einen Wert? Wenn ich das mit JA beantworten würde, das wäre mir zu wenig. Ich bin mehr als die Summe meiner Fehlversuche. 

Ja, Leben ist ne prima Alternative!

Gedankenschnipsel

Tja, das war sie nun also. Die erste Mens nach dem letzten Negativ. 35 Tage Zyklus. Es kommt mir schon so ewig weit weg vor, dass ich gespritzt und geheult und gehofft habe. So weit entfernt irgendwie. 

Ich bin wieder in der Realität gelandet. Ohne Kinder. Ohne Hormone. Ohne Medikamente. Ich hatte alles so satt, ich habe nichts mehr genommen. Nicht mal die Gerinnungstabletten. Es war mir alles zu viel. 

Stattdessen habe ich mal meinen "Marktwert" getestet - eine Bewerbung, direkt ein Vorstellungsgespräch gehabt. Dass es nicht geklappt hat, ist nicht tragisch - das, was nicht gepasst hat, war das Finanzielle und damit kann ich gut leben. Aber es hat mir Bestätigung gegeben, ein gutes Gefühl. Wenn mir mal wieder ne interessante Stellenausschreibung über den Weg läuft: neues Glück, neue Chance! 

Vor Jahren habe ich mal ein Buch gelesen, dessen Titel war "Leben wär' ne prima Alternative" oder so. Das ist das, was ich jetzt aktuell mache. Leben. Wir haben viele Pläne für die nächsten Wochenenden, keiner hat irgendetwas mit Kindern, Babies oder Kinderwunsch zu tun. Zum 5. Hochzeitstag werden wir ordentlich auf die Pauke hauen und uns ein richtig feudales Essen im Sternerestaurant gönnen. Im Oktober haben wir Konzertkarten und die Planungen für die Silvesterparty sind in vollem Gange. Ich werde mich endlich wieder meinen Selbermach-Projekten widmen, all das, was ich in den letzten Monaten immer nur mit angezogener Handbremse getan habe. 

Endlich habe ich das Gefühl, dass ich wieder atmen kann. Unser Leben ist doch schön, so wie es im Moment ist. Wir haben so viele Pläne, Träume, Wünsche die eben nicht (oder nur sehr schwer) mit Kindern umzusetzen wären. 

Wenn ich also daran zweifeln würde, dass mein Leben ohne Kind nichts wert wäre - dann stelle ich damit doch mich und meine gesamte Existenz in Frage? Ich existiere, ich lebe doch nicht nur aus dem einen Grund? Habe ich nur mit Kind einen Wert? Wenn ich das mit JA beantworten würde, das wäre mir zu wenig. Ich bin mehr als die Summe meiner Fehlversuche. 

Ja, Leben ist ne prima Alternative!

Dienstag, 12. August 2014

Wenn du denkst, es geht nicht mehr...

kommt von irgendwo 'ne Perspektive her! 

Viele Kinderwunschfrauen und mindestens ebenso viele Kinderwunschärzte, Psychologen und sonstige professionelle, semi-professionelle und selbsternannte Fachleute sagen: immer nur bis zum nächsten Versuch planen, nicht unter Druck setzen lassen von einer Zahl X der festgelegten Versuche. 

Im Briefkasten lag letzte Woche der bewilligte Antrag für ICSI Nr. 3 - pro Forma schon mal eingeholt, damit wir loslegen können, wenn wir "soweit" sind. Klar war immer: Nr. 3 wird noch gemacht - aber was, wenn es nicht klappt? Ich wollte keinen Start festlegen, weil ich nicht weiß, was mich erwartet, wenn mich nicht das erwartet, was ich mir wünsche. 

Dann bin ich gestern auf den Blog von Isa und Belle gestoßen - http://manchmal-ist-es-nie.blogspot.de/ und habe den kompletten Blog fast auf "einen Rutsch" gelesen. Und da ist sie, die bekannte - unbekannte "Wirklichkeit", die "Realität" des Lebens nach dem aktiven Kinderwunsch, mein Angstgegner hat ein Gesicht bekommen. Und ganz ehrlich: ein wenig vom Schrecken verloren. 

Ich will nicht sagen, dass der Abschied von Kinderwunsch für mich schon begonnen hat und ich weiß, dass wenn es so kommt, ein langer und schwieriger Prozess auf mich wartet. Aber ich habe eine Perspektive für den Weg nach dem möglichen Negativ. Eine realistische Perspekte für eine realistische Wahrscheinlichkeit - die mir im Moment höher erscheint als die Chance auf eine Schwangerschaft mit glücklichem Ausgang.

Danke dafür!

Wenn du denkst, es geht nicht mehr...

kommt von irgendwo 'ne Perspektive her! 

Viele Kinderwunschfrauen und mindestens ebenso viele Kinderwunschärzte, Psychologen und sonstige professionelle, semi-professionelle und selbsternannte Fachleute sagen: immer nur bis zum nächsten Versuch planen, nicht unter Druck setzen lassen von einer Zahl X der festgelegten Versuche. 

Im Briefkasten lag letzte Woche der bewilligte Antrag für ICSI Nr. 3 - pro Forma schon mal eingeholt, damit wir loslegen können, wenn wir "soweit" sind. Klar war immer: Nr. 3 wird noch gemacht - aber was, wenn es nicht klappt? Ich wollte keinen Start festlegen, weil ich nicht weiß, was mich erwartet, wenn mich nicht das erwartet, was ich mir wünsche. 

Dann bin ich gestern auf den Blog von Isa und Belle gestoßen - http://manchmal-ist-es-nie.blogspot.de/ und habe den kompletten Blog fast auf "einen Rutsch" gelesen. Und da ist sie, die bekannte - unbekannte "Wirklichkeit", die "Realität" des Lebens nach dem aktiven Kinderwunsch, mein Angstgegner hat ein Gesicht bekommen. Und ganz ehrlich: ein wenig vom Schrecken verloren. 

Ich will nicht sagen, dass der Abschied von Kinderwunsch für mich schon begonnen hat und ich weiß, dass wenn es so kommt, ein langer und schwieriger Prozess auf mich wartet. Aber ich habe eine Perspektive für den Weg nach dem möglichen Negativ. Eine realistische Perspekte für eine realistische Wahrscheinlichkeit - die mir im Moment höher erscheint als die Chance auf eine Schwangerschaft mit glücklichem Ausgang.

Danke dafür!

Sonntag, 10. August 2014

Du da oben, wir hier unten....

Ein Jahr und 3 Tage ... man sagt, die Zeit heilt alle Wunden - ja, das mag sein und dass muss auch so sein. Trotzdem bleiben Narben auf der Seele. 

Du bist jeden Tag bei mir, egal was ich tue, denn dort ist die Narbe auf meiner Seele, die dein Abschied hinterlassen hat und die mit schwarzer Tinte eingefärbte "Narbe" in Sternform unter der Haut. Immer. Unveränderlich. 

Ein Sternchen am Himmel, ein Licht für dich in der Dunkelheit, angezündet von der Seelenfreundin, deiner Sternenpatentante, wenn du willst. 

Du wirst für immer mein Kind sein.

Du da oben, wir hier unten....

Ein Jahr und 3 Tage ... man sagt, die Zeit heilt alle Wunden - ja, das mag sein und dass muss auch so sein. Trotzdem bleiben Narben auf der Seele. 

Du bist jeden Tag bei mir, egal was ich tue, denn dort ist die Narbe auf meiner Seele, die dein Abschied hinterlassen hat und die mit schwarzer Tinte eingefärbte "Narbe" in Sternform unter der Haut. Immer. Unveränderlich. 

Ein Sternchen am Himmel, ein Licht für dich in der Dunkelheit, angezündet von der Seelenfreundin, deiner Sternenpatentante, wenn du willst. 

Du wirst für immer mein Kind sein.

Montag, 4. August 2014

Abgestempelt

Nun ist es mir also auch passiert. Offiziell abgestemplt zur Karriere-Tussi. Hat ganz schön lang gedauert, aber schließlich hat sich doch jemand erbarmt und das Brandeisen aus der Schublade geholt. 

Hochzeit am Wochenende. Wir als einziges kinderloses Ehepaar. Alle anderen: extrem fortpflanzungserfolgreich. 

VollzeitMama: "Du arbeitest auch noch Vollzeit, oder?" 

KarierreTussi aka ich: "Ähm, ja klar - was sollte ich auch den ganzen Tag zuhause - ist ja nur die Katze und die schläft..." 

VollzeitMama: "Jaja, du bist ja auch so'ne "Macherin", ich glaube, du könntest gar nicht ohne volle Power im Job." 


War sicher anders gemeint, als es ankam. Aber der Stempel ist jetzt drauf.  

Ganz offiziell.

Herzlichen Dank und viel Spass in der Vorstellung.

Abgestempelt

Nun ist es mir also auch passiert. Offiziell abgestemplt zur Karriere-Tussi. Hat ganz schön lang gedauert, aber schließlich hat sich doch jemand erbarmt und das Brandeisen aus der Schublade geholt. 

Hochzeit am Wochenende. Wir als einziges kinderloses Ehepaar. Alle anderen: extrem fortpflanzungserfolgreich. 

VollzeitMama: "Du arbeitest auch noch Vollzeit, oder?" 

KarierreTussi aka ich: "Ähm, ja klar - was sollte ich auch den ganzen Tag zuhause - ist ja nur die Katze und die schläft..." 

VollzeitMama: "Jaja, du bist ja auch so'ne "Macherin", ich glaube, du könntest gar nicht ohne volle Power im Job." 


War sicher anders gemeint, als es ankam. Aber der Stempel ist jetzt drauf.  

Ganz offiziell.

Herzlichen Dank und viel Spass in der Vorstellung.