Freitag, 26. April 2013

Das A-Team ist da!

Seit gestern abend um halb sechs könnte ich die ganze Zeit heulen. Vor Erleichterung. Es gab wirklich keinen Grund, nervös zu sein. Das Erstgespräch mit der KIWU-Ärztin war ganz toll. Zentnerschwere Felsbrocken sind von mir abgefallen. Der Schlüsselsatz für mich war: "Dann haben wir jetzt einen Plan." JA! JA! JA! Wir haben einen Plan. Eine Richtung in die wir gehen. Nach 3 Jahren, in denen ich immer das Gefühl hatte, wir kämpfen allein auf verlorenem Posten, ist es, als wäre hier gerade das A-Team reinmarschiert oder die Liga der Gerechten oder dieser Superheld, der für die Rechte der Entrechteten kämpft und von dem ich gerade vergessen habe, wie er heißt. Ich weiß, dass es keine Garantie gibt, dass ich schwanger werde und bleibe. Aber es gibt einen Plan und der beginnt schon im nächsten Zyklus. Heute ist Zyklustag 30. Ich habe glaube ich, noch nie so sehr meine Mens herbeigesehnt. 

Wir haben einen Plan und unser Ziel ist: schwanger werden in 2013!




Das A-Team ist da!

Seit gestern abend um halb sechs könnte ich die ganze Zeit heulen. Vor Erleichterung. Es gab wirklich keinen Grund, nervös zu sein. Das Erstgespräch mit der KIWU-Ärztin war ganz toll. Zentnerschwere Felsbrocken sind von mir abgefallen. Der Schlüsselsatz für mich war: "Dann haben wir jetzt einen Plan." JA! JA! JA! Wir haben einen Plan. Eine Richtung in die wir gehen. Nach 3 Jahren, in denen ich immer das Gefühl hatte, wir kämpfen allein auf verlorenem Posten, ist es, als wäre hier gerade das A-Team reinmarschiert oder die Liga der Gerechten oder dieser Superheld, der für die Rechte der Entrechteten kämpft und von dem ich gerade vergessen habe, wie er heißt. Ich weiß, dass es keine Garantie gibt, dass ich schwanger werde und bleibe. Aber es gibt einen Plan und der beginnt schon im nächsten Zyklus. Heute ist Zyklustag 30. Ich habe glaube ich, noch nie so sehr meine Mens herbeigesehnt. 

Wir haben einen Plan und unser Ziel ist: schwanger werden in 2013!




Mittwoch, 24. April 2013

Eigentlich kein Grund

nervös zu sein, oder? Die tun uns ja nichts böses morgen. Ist ja nur ein Erstgespräch. Wir haben alle Unterlagen beisammen, alles kopiert, dokumentiert - beide Überweisungen. Wir sind bestens vorbereitet. Trotzdem bin ich nervös. Wenn ich morgen ein Vorstellungsgespräch hätte, wäre ich nicht halb so aufgeregt. 
Danach gehts am Freitag erstmal ein paar Tage in den Urlaub, zum Schwesterherz. Ich freue mich auf ein paar Tage zum "Kopf-frei-kriegen". Aber einen Bericht zum morgigen Termin liefere ich natürlich :) 

Eigentlich kein Grund

nervös zu sein, oder? Die tun uns ja nichts böses morgen. Ist ja nur ein Erstgespräch. Wir haben alle Unterlagen beisammen, alles kopiert, dokumentiert - beide Überweisungen. Wir sind bestens vorbereitet. Trotzdem bin ich nervös. Wenn ich morgen ein Vorstellungsgespräch hätte, wäre ich nicht halb so aufgeregt. 
Danach gehts am Freitag erstmal ein paar Tage in den Urlaub, zum Schwesterherz. Ich freue mich auf ein paar Tage zum "Kopf-frei-kriegen". Aber einen Bericht zum morgigen Termin liefere ich natürlich :) 

Sonntag, 21. April 2013

Was lange währt, ...

wird endlich gut? Das ist mein Problem, ich weiß nicht, wie gut meine Schilddrüsenwerte sind. Im März schon hatte ich ja den Check dafür und durch diverse Umstände und die Tatsache, dass man die Ergebnisse immer nur abends zwischen 18:00 und 18:30 telefonisch anfragen kann, habe ich es einfach nicht auf die Reihe gekriegt. 

Aber jetzt. Der Herzensmann musste Freitag zum Blutabnehmen und ich - schlau wie ich bin - habe daran gedacht, ihm zu sagen, er soll doch fragen, ob er die Ergebnisse kriegt. Hat er - hurra!

Jetzt google ich seit Freitag meine Werte. Bescheuert irgendwie. Denn am Donnerstag haben wir doch den Termin in der KIWU und die werden mir schon sagen, was sie davon halten. Jetzt habe ich seit Anfang März gewartet, warum also dieses Theater? Ich kanns euch nicht sagen, ich kanns aber auch nicht abstellen. 

Zum Vergleich habe ich mal meine Werte vom Sommer 2012 von der Endokrinologin dazugenommen. 

2013:
TSH basal 1,54 (Richtwert liegt bei 0,27 - 4,2)
T3             2,91 (Richtwert liegt bei 2,0   - 4,4)
T4             1,25 (Richtwert liegt bei 0,9   - 2,0)

Ich sehe, dass die Werte schon innerhalb der Norm liegen, aber ich habe mehrfach gelesen (bei meiner Googlelei), dass bei Kinderwunsch ein TSH von 1,00 oder drunter besser wäre. 

Interessant ist der Vergleich mit den Werten von 8 Monaten vorher, 
Sommer 2012:

TSH basal 1,00 (Richtwert liegt bei 0,35 - 3,5)
T3             3,3   (Richtwert liegt bei 1,5   - 3,8)
T4             0,8   (Richtwert liegt bei 0,5   - 1,8)

Da habe ich also meinen Wert von 1,00 - allerdings sind die Richtwerte unterschiedlich. Waren ja auch unterschiedliche Labore. Somit kann ich damit irgendwie doch nichts anfangen. Haben sich die Werte jetzt verändert oder nicht? Das ist doch Mist, hat denn keiner Mitleid mit uns Laien? Das kann doch kein Mensch vergleichen!!! 

Vielleicht ist ja eine von euch Schilddrüsenspezialistin? 

Wahrscheinlich bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, als auf den Donnerstag zu warten. Und darauf zu hoffen, dass ich dann seeeehr viel schlauer bin...

Daher höre ich jetzt auf mit der googlelei und mache mir noch einen netten Sonntagabend. 
Gleiches wünsche ich euch allen auch und einen guten Start in die neue Woche...

Was lange währt, ...

wird endlich gut? Das ist mein Problem, ich weiß nicht, wie gut meine Schilddrüsenwerte sind. Im März schon hatte ich ja den Check dafür und durch diverse Umstände und die Tatsache, dass man die Ergebnisse immer nur abends zwischen 18:00 und 18:30 telefonisch anfragen kann, habe ich es einfach nicht auf die Reihe gekriegt. 

Aber jetzt. Der Herzensmann musste Freitag zum Blutabnehmen und ich - schlau wie ich bin - habe daran gedacht, ihm zu sagen, er soll doch fragen, ob er die Ergebnisse kriegt. Hat er - hurra!

Jetzt google ich seit Freitag meine Werte. Bescheuert irgendwie. Denn am Donnerstag haben wir doch den Termin in der KIWU und die werden mir schon sagen, was sie davon halten. Jetzt habe ich seit Anfang März gewartet, warum also dieses Theater? Ich kanns euch nicht sagen, ich kanns aber auch nicht abstellen. 

Zum Vergleich habe ich mal meine Werte vom Sommer 2012 von der Endokrinologin dazugenommen. 

2013:
TSH basal 1,54 (Richtwert liegt bei 0,27 - 4,2)
T3             2,91 (Richtwert liegt bei 2,0   - 4,4)
T4             1,25 (Richtwert liegt bei 0,9   - 2,0)

Ich sehe, dass die Werte schon innerhalb der Norm liegen, aber ich habe mehrfach gelesen (bei meiner Googlelei), dass bei Kinderwunsch ein TSH von 1,00 oder drunter besser wäre. 

Interessant ist der Vergleich mit den Werten von 8 Monaten vorher, 
Sommer 2012:

TSH basal 1,00 (Richtwert liegt bei 0,35 - 3,5)
T3             3,3   (Richtwert liegt bei 1,5   - 3,8)
T4             0,8   (Richtwert liegt bei 0,5   - 1,8)

Da habe ich also meinen Wert von 1,00 - allerdings sind die Richtwerte unterschiedlich. Waren ja auch unterschiedliche Labore. Somit kann ich damit irgendwie doch nichts anfangen. Haben sich die Werte jetzt verändert oder nicht? Das ist doch Mist, hat denn keiner Mitleid mit uns Laien? Das kann doch kein Mensch vergleichen!!! 

Vielleicht ist ja eine von euch Schilddrüsenspezialistin? 

Wahrscheinlich bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, als auf den Donnerstag zu warten. Und darauf zu hoffen, dass ich dann seeeehr viel schlauer bin...

Daher höre ich jetzt auf mit der googlelei und mache mir noch einen netten Sonntagabend. 
Gleiches wünsche ich euch allen auch und einen guten Start in die neue Woche...

Mittwoch, 17. April 2013

Goodbye Gyn

Gestern waren wir bei meiner Gynäkologin. Ohne Probleme habe ich die Überweisung für die Kinderwunschklinik bekommen. Diagnose: prim. Ster., androl. Faktor und PCO, Therapie mit Metformin. Mit so wenigen Worten lässt sich unser ganzes Dilemma zusammen fassen.

Wann ich sie wiedersehe, hängt davon ab, ob und wann ich schwanger werde. Lieber Gott, lass es bald sein. Lass es noch dieses Jahr sein...

Nächste Woche haben wir den Termin. Danach habe ich erstmal eine Woche Urlaub. Vielleicht gar kein schlechter Zeitpunkt zum "verdauen" und "runterkommen"...

Goodbye Gyn

Gestern waren wir bei meiner Gynäkologin. Ohne Probleme habe ich die Überweisung für die Kinderwunschklinik bekommen. Diagnose: prim. Ster., androl. Faktor und PCO, Therapie mit Metformin. Mit so wenigen Worten lässt sich unser ganzes Dilemma zusammen fassen.

Wann ich sie wiedersehe, hängt davon ab, ob und wann ich schwanger werde. Lieber Gott, lass es bald sein. Lass es noch dieses Jahr sein...

Nächste Woche haben wir den Termin. Danach habe ich erstmal eine Woche Urlaub. Vielleicht gar kein schlechter Zeitpunkt zum "verdauen" und "runterkommen"...

Mittwoch, 10. April 2013

von der Leichtigkeit des Schwangerseins

Manchmal tagträume ich, wie es wohl wäre, wenn ich "einfach so" schwanger werden könnte. Wie andere Frauen. Wenn auf einmal meine Tage ausblieben und mir irgendwann siedend heiß einfiele, dass ich ja schon längst "drüber" bin und ich erstmal hektisch nachrechnen würde, wann denn überhaupt der Eisprung gewesen sein könnte. Wenn ich dann einfach mal einen Test kaufen würde, ohne jemals vorher auf ein Ovu-Stäbchen gepinkelt zu haben. Wenn der Test dann wirklich ganz eindeutig wäre, so dass auch nicht mehr der leiseste Zweifel möglich wäre. 

Wenn ich dann schwanger wäre, würde ich auch meinem Kreativblog, den ich dann statt eines Kinderwunschblogs hätte, posten, welche Vorbereitungen ich nach und nach treffe, ob ich eine Babydecke nähe oder schon winzige Mützen stricke oder ob wir grade das Arbeitszimmer in ein Babyzimmer umbauen und ich ein Bettchen anstreiche. Zwischendurch hätte ich natürlich auch noch 1000 andere Dinge, die ich da erzählen könnte. 

Ich würde alle meine Freundinnen anrufen, die schon Babies haben und ihnen Löcher in den Bauch fragen und Bilder von ihrem Nachwuchs anzuschauen wäre für mich einfach nur schön und locker. 

Das alles würde ich mit einer unglaublichen Leichtigkeit tun, weil ich garnicht wüsste, WIE SCHWER es sein kann, schwanger zu werden. Ich wüsste nichts über Eizellqualität, über AMH, PCO und Co., nichts über IUI, IVF und ICSI. Hätte noch nie was von Clomifen und Tamoxifen gehört, Metformin und Hyperinsulinämie könnte ich noch nicht mal buchstabieren. Ich hätte nie überlegt, meine Krankenkasse zu wechseln, weil eine andere Kasse mehr zur künstlichen Befruchtung hinzuzahlt. 

Trotzdem bin ich froh, dass ich die Möglichkeiten habe, die die Medizin heute bietet. Noch weiß ich nicht, ob ich schwanger werde, schwanger werden, schwanger bleiben kann. Ich glaube aber nicht, dass ich dann diese Leichtigkeit haben werde, die ich bei anderen wahrnehme. Die Leichtigkeit des Schwangerseins, die Selbstverständlichkeit schwanger werden zu können - weil es niemals einen Grund zum Zweifeln gab. 

Die wenigsten sind sich bewusst, was für ein Geschenk das ist...

von der Leichtigkeit des Schwangerseins

Manchmal tagträume ich, wie es wohl wäre, wenn ich "einfach so" schwanger werden könnte. Wie andere Frauen. Wenn auf einmal meine Tage ausblieben und mir irgendwann siedend heiß einfiele, dass ich ja schon längst "drüber" bin und ich erstmal hektisch nachrechnen würde, wann denn überhaupt der Eisprung gewesen sein könnte. Wenn ich dann einfach mal einen Test kaufen würde, ohne jemals vorher auf ein Ovu-Stäbchen gepinkelt zu haben. Wenn der Test dann wirklich ganz eindeutig wäre, so dass auch nicht mehr der leiseste Zweifel möglich wäre. 

Wenn ich dann schwanger wäre, würde ich auch meinem Kreativblog, den ich dann statt eines Kinderwunschblogs hätte, posten, welche Vorbereitungen ich nach und nach treffe, ob ich eine Babydecke nähe oder schon winzige Mützen stricke oder ob wir grade das Arbeitszimmer in ein Babyzimmer umbauen und ich ein Bettchen anstreiche. Zwischendurch hätte ich natürlich auch noch 1000 andere Dinge, die ich da erzählen könnte. 

Ich würde alle meine Freundinnen anrufen, die schon Babies haben und ihnen Löcher in den Bauch fragen und Bilder von ihrem Nachwuchs anzuschauen wäre für mich einfach nur schön und locker. 

Das alles würde ich mit einer unglaublichen Leichtigkeit tun, weil ich garnicht wüsste, WIE SCHWER es sein kann, schwanger zu werden. Ich wüsste nichts über Eizellqualität, über AMH, PCO und Co., nichts über IUI, IVF und ICSI. Hätte noch nie was von Clomifen und Tamoxifen gehört, Metformin und Hyperinsulinämie könnte ich noch nicht mal buchstabieren. Ich hätte nie überlegt, meine Krankenkasse zu wechseln, weil eine andere Kasse mehr zur künstlichen Befruchtung hinzuzahlt. 

Trotzdem bin ich froh, dass ich die Möglichkeiten habe, die die Medizin heute bietet. Noch weiß ich nicht, ob ich schwanger werde, schwanger werden, schwanger bleiben kann. Ich glaube aber nicht, dass ich dann diese Leichtigkeit haben werde, die ich bei anderen wahrnehme. Die Leichtigkeit des Schwangerseins, die Selbstverständlichkeit schwanger werden zu können - weil es niemals einen Grund zum Zweifeln gab. 

Die wenigsten sind sich bewusst, was für ein Geschenk das ist...

Sonntag, 7. April 2013

50 Facts über mich

Vor ein paar Tagen hat Angi vom unserkinderwunsch -Blog "50 Facts about me" gebloggt. Inzwischen habe ich das schon auf ein paar anderen Blogs gelesen und bin erstaunt, dass ich mich in vielen Dingen eurer Listen wiedergefunden habe. Ich fand es spannend, euch so ein wenig besser kennen zu lernen und jetzt sitz ich hier und gucke mal, ob ich 50 ebenso interessante Facts über mich zusammen kriege: 

#1: Zuhause bin ich ziemlich chaotisch, im Büro aber bestens organisiert
#2: ein Leben ohne Katze(n) kann ich mir nicht vorstellen
#3: ich war 10 Jahre Vegetarierin 
#4: ich habe eine Doppel-Nachnamen
#5: ich liebe Flohmärkte
#6: ich sammle Kinderbücher
#7: ich höre immer noch gerne Hörspiele
#8: ich hätte gern einen Garten, bin aber nicht die beste Gärtnerin
#9: Radio höre ich nur im Auto 
#10: ich liebe Inselurlaub an der Nordsee
#11: unsere Flitterwochen mussten wir wegen eines Vulkanausbruchs verschieben
#12: ich trinke gern mal einen Whisky, aber nur schottischen Single Malt
#13: Edinburgh ist für mich die schönste Großstadt, die ich kenne
#14: ich bin handwerklich begabter als mein Mann
#15: ich habe noch keine Sportart gefunden, die mich dauerhaft begeistert hat
#16: zu Ostern und zu Weihnachten kann ich Lindt-Schokolade nur ganz schwer widerstehen
#17: ich habe überhaupt kein Rythmusgefühl
#18: ich habe 4 Fremdsprachen gelernt
#19: ich koche sehr gern, räume aber ungern die Küche wieder auf
#20: ich bin nicht gern im Dunkeln alleine draußen
#21: früher hatte ich Angst, Zwillinge zu bekommen - heute würde ich lieber Zwillinge haben als ein Einzelkind
#22: ich lese gerne in der Badewanne 
#23: ich bin eine waschechte Ruhrpottlerin und stolz drauf
#24: ich stehe auf Männer in Anzügen
#25: ich mag keinen Pudding, aber ich liebe Mousse au chocolat
#26: ich nähe schon 20 Jahre, lerne aber seit letztem Jahr erst stricken
#27: bei der Serie "Ich heirate eine Familie" kann ich teilweise Wort für Wort mitsprechen
#28: ich weine oft bei Filmen oder Büchern
#29: ich würde gerne mal ein Buch schreiben
#30: vor 2 Jahren habe ich meine Liebe zu Röcken entdeckt
#31: ich bin ein typischer Skorpion, auch wenn ich nicht wirklich an Astrologie glaube
#32: ich mag Hüte, Handtaschen und Schuhe - typisch Frau halt
#33: ich habe 2 x angefangen zu studieren und 2 x festgestellt, dass ich kein Typ für die Uni bin 
#34: ich habe einen Lieblingsfussballverein, mit dem ich zittere und jubel (zum Glück mag der Herzensmann den gleichen Verein, sonst wäre die Ehekrise vorprogrammiert)
#35: ich diskutiere gern
#36: Kaffee und Zigaretten mag ich nicht
#37: ich laufe meist barfuss oder auf Socken, auch wenn ich immer kalte Füsse habe
#38: selber machen finde ich super
#39: in meinem Kleiderschrank finden sich alle Farben
#40: wenn ich Stress habe, vergesse ich zu essen und zu trinken
#41: ich kaufe gerne Küchenschnickschnack bei einem bekannten deutschen Kaffeeröster
#42: ich habe Schiss vor Silvesterraketen
#43: ich kann kein Blut von anderen Leute sehen, wohl aber mein eigenes
#44: ich war zum letzten Mal mit 18 in einer Disco und kam mir total alt vor 
#45: ich mag gutes Essen und TV-Kochshows
#46: ich mag Burgen und könnte mir auch vorstellen, auf einer Burg zu wohnen
#47: Malle+Ballermann finde ich ganz schrecklich
#48: ohne Uhr komme ich mir unvollständig vor
#49: ich würde gerne mal zum Weihnachtsshopping nach New York
#50: beruflich wäre ich gern mein eigener Chef

Na, da habe ich jetzt echt 50 Sachen über mich zusammen bekommen. War garnicht sooo leicht, hat aber Spass gemacht. 


50 Facts über mich

Vor ein paar Tagen hat Angi vom unserkinderwunsch -Blog "50 Facts about me" gebloggt. Inzwischen habe ich das schon auf ein paar anderen Blogs gelesen und bin erstaunt, dass ich mich in vielen Dingen eurer Listen wiedergefunden habe. Ich fand es spannend, euch so ein wenig besser kennen zu lernen und jetzt sitz ich hier und gucke mal, ob ich 50 ebenso interessante Facts über mich zusammen kriege: 

#1: Zuhause bin ich ziemlich chaotisch, im Büro aber bestens organisiert
#2: ein Leben ohne Katze(n) kann ich mir nicht vorstellen
#3: ich war 10 Jahre Vegetarierin 
#4: ich habe eine Doppel-Nachnamen
#5: ich liebe Flohmärkte
#6: ich sammle Kinderbücher
#7: ich höre immer noch gerne Hörspiele
#8: ich hätte gern einen Garten, bin aber nicht die beste Gärtnerin
#9: Radio höre ich nur im Auto 
#10: ich liebe Inselurlaub an der Nordsee
#11: unsere Flitterwochen mussten wir wegen eines Vulkanausbruchs verschieben
#12: ich trinke gern mal einen Whisky, aber nur schottischen Single Malt
#13: Edinburgh ist für mich die schönste Großstadt, die ich kenne
#14: ich bin handwerklich begabter als mein Mann
#15: ich habe noch keine Sportart gefunden, die mich dauerhaft begeistert hat
#16: zu Ostern und zu Weihnachten kann ich Lindt-Schokolade nur ganz schwer widerstehen
#17: ich habe überhaupt kein Rythmusgefühl
#18: ich habe 4 Fremdsprachen gelernt
#19: ich koche sehr gern, räume aber ungern die Küche wieder auf
#20: ich bin nicht gern im Dunkeln alleine draußen
#21: früher hatte ich Angst, Zwillinge zu bekommen - heute würde ich lieber Zwillinge haben als ein Einzelkind
#22: ich lese gerne in der Badewanne 
#23: ich bin eine waschechte Ruhrpottlerin und stolz drauf
#24: ich stehe auf Männer in Anzügen
#25: ich mag keinen Pudding, aber ich liebe Mousse au chocolat
#26: ich nähe schon 20 Jahre, lerne aber seit letztem Jahr erst stricken
#27: bei der Serie "Ich heirate eine Familie" kann ich teilweise Wort für Wort mitsprechen
#28: ich weine oft bei Filmen oder Büchern
#29: ich würde gerne mal ein Buch schreiben
#30: vor 2 Jahren habe ich meine Liebe zu Röcken entdeckt
#31: ich bin ein typischer Skorpion, auch wenn ich nicht wirklich an Astrologie glaube
#32: ich mag Hüte, Handtaschen und Schuhe - typisch Frau halt
#33: ich habe 2 x angefangen zu studieren und 2 x festgestellt, dass ich kein Typ für die Uni bin 
#34: ich habe einen Lieblingsfussballverein, mit dem ich zittere und jubel (zum Glück mag der Herzensmann den gleichen Verein, sonst wäre die Ehekrise vorprogrammiert)
#35: ich diskutiere gern
#36: Kaffee und Zigaretten mag ich nicht
#37: ich laufe meist barfuss oder auf Socken, auch wenn ich immer kalte Füsse habe
#38: selber machen finde ich super
#39: in meinem Kleiderschrank finden sich alle Farben
#40: wenn ich Stress habe, vergesse ich zu essen und zu trinken
#41: ich kaufe gerne Küchenschnickschnack bei einem bekannten deutschen Kaffeeröster
#42: ich habe Schiss vor Silvesterraketen
#43: ich kann kein Blut von anderen Leute sehen, wohl aber mein eigenes
#44: ich war zum letzten Mal mit 18 in einer Disco und kam mir total alt vor 
#45: ich mag gutes Essen und TV-Kochshows
#46: ich mag Burgen und könnte mir auch vorstellen, auf einer Burg zu wohnen
#47: Malle+Ballermann finde ich ganz schrecklich
#48: ohne Uhr komme ich mir unvollständig vor
#49: ich würde gerne mal zum Weihnachtsshopping nach New York
#50: beruflich wäre ich gern mein eigener Chef

Na, da habe ich jetzt echt 50 Sachen über mich zusammen bekommen. War garnicht sooo leicht, hat aber Spass gemacht. 


Freitag, 5. April 2013

"Dürfen Sie das denn...?

Gestern in der Apotheke. 

2 Kunden vor mir. Es dauert. Ich kann kaum stehen. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Husten. Schnupfen. Grippe. Es dauert. Habe trotz Grippe den ganzen Tag gearbeitet. Will jetzt nur noch Medizin und dann nach Hause aufs Sofa. Ich friere. Mir ist heiß. Ich warte. Nur noch ein Kunde vor mir. Unser Pizzabäcker. Er hat beängstigend viele Rezepte in der Hand. 

Ich warte immer noch. Es dauert. Der Pizzamann braucht ein Antibiotikum für seine Mutter. Ich überlege inzwischen, ob ich mich auf die Bank setzen soll, die da steht. Oder ob die nur Deko ist. Das Medikament muss bestellt werden. Palaver Palaver Palaver. Ja, und dann noch Rezepte für seine Frau. Die kenne ich auch. Ganz jung, sie sind gerade ein paar Wochen verheiratet. Ja, das Magnesium für seine Frau haben sie da. Seine Frau ist im 5 oder 6 Monat schwanger. Es wird ein Mädchen, den Namen wissen auch schon alle, sie wird nach der Oma mütterlicherseits benannt. Ich warte immer noch, weil weiter palavert wird übers bezahlen und liefern. 

Ich friere, mache die Jacke zu. Endlich, ich bin dran. Ich verlange einen bekannten Erkältungssirup für die Nacht. Die Apothekerin guckt mich an und fragt: "Ja, dürfen Sie das denn...?" Ich bin einen Moment verwirrt, in Sekundenbruchteilen schießen mir Gedanken durch den Kopf wie "das ist doch rezeptfrei, oder?" und "das gibts doch sogar für Kinder" ... da kommt schon der rückversichernde Blick in meine Körpermitte und die Frage: "Sind Sie denn schwanger?"  Ufffff. "Nein, bin ich nicht." Und jetzt her mit dem blöden Medikament. 

Echt. Was sollte das? Ich habe wirklich keinen auch nur andeutungsweise sichtbaren Babybauch, schon garnicht, weil die Jacke zu war. Jetzt habe ich Ostern dank meiner Vermeidungsstrategien so gut rumgekriegt. Dann kommt ein paar Tage später sowas. Muss ich das nächste Mal vielleicht mit der Flasche Bier in die Apotheke gehen? Ich gehe öfter in diese Apotheke, aber ich habe dort noch nieeee irgendetwas gekauft, was auf eine Schwangerschaft oder einen Kinderwunsch hindeutet. Weil sie direkt vor der Haustür ist und man ja auf Nachbarn, Bekannte oder eben den Pizzabäcker treffen könnte. Auf jeden Fall habe ich beschlossen, dass ich zukünftig meine Medikamente für den Kinderwunsch dort nicht kaufen werde. Tja, dumm gelaufen, Frau Apothekerin. Da bin ich jetzt nachtragend.

"Dürfen Sie das denn...?

Gestern in der Apotheke. 

2 Kunden vor mir. Es dauert. Ich kann kaum stehen. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Husten. Schnupfen. Grippe. Es dauert. Habe trotz Grippe den ganzen Tag gearbeitet. Will jetzt nur noch Medizin und dann nach Hause aufs Sofa. Ich friere. Mir ist heiß. Ich warte. Nur noch ein Kunde vor mir. Unser Pizzabäcker. Er hat beängstigend viele Rezepte in der Hand. 

Ich warte immer noch. Es dauert. Der Pizzamann braucht ein Antibiotikum für seine Mutter. Ich überlege inzwischen, ob ich mich auf die Bank setzen soll, die da steht. Oder ob die nur Deko ist. Das Medikament muss bestellt werden. Palaver Palaver Palaver. Ja, und dann noch Rezepte für seine Frau. Die kenne ich auch. Ganz jung, sie sind gerade ein paar Wochen verheiratet. Ja, das Magnesium für seine Frau haben sie da. Seine Frau ist im 5 oder 6 Monat schwanger. Es wird ein Mädchen, den Namen wissen auch schon alle, sie wird nach der Oma mütterlicherseits benannt. Ich warte immer noch, weil weiter palavert wird übers bezahlen und liefern. 

Ich friere, mache die Jacke zu. Endlich, ich bin dran. Ich verlange einen bekannten Erkältungssirup für die Nacht. Die Apothekerin guckt mich an und fragt: "Ja, dürfen Sie das denn...?" Ich bin einen Moment verwirrt, in Sekundenbruchteilen schießen mir Gedanken durch den Kopf wie "das ist doch rezeptfrei, oder?" und "das gibts doch sogar für Kinder" ... da kommt schon der rückversichernde Blick in meine Körpermitte und die Frage: "Sind Sie denn schwanger?"  Ufffff. "Nein, bin ich nicht." Und jetzt her mit dem blöden Medikament. 

Echt. Was sollte das? Ich habe wirklich keinen auch nur andeutungsweise sichtbaren Babybauch, schon garnicht, weil die Jacke zu war. Jetzt habe ich Ostern dank meiner Vermeidungsstrategien so gut rumgekriegt. Dann kommt ein paar Tage später sowas. Muss ich das nächste Mal vielleicht mit der Flasche Bier in die Apotheke gehen? Ich gehe öfter in diese Apotheke, aber ich habe dort noch nieeee irgendetwas gekauft, was auf eine Schwangerschaft oder einen Kinderwunsch hindeutet. Weil sie direkt vor der Haustür ist und man ja auf Nachbarn, Bekannte oder eben den Pizzabäcker treffen könnte. Auf jeden Fall habe ich beschlossen, dass ich zukünftig meine Medikamente für den Kinderwunsch dort nicht kaufen werde. Tja, dumm gelaufen, Frau Apothekerin. Da bin ich jetzt nachtragend.

Mittwoch, 3. April 2013

Vermeidungsstrategien

So. Ostern ist rum. Keiner hat mich gefragt, ob ich schwanger bin. Dank meiner Vermeidungsstrategien. Glücklicherweise gibt es in unseren Familien keine Babies oder Kleinkinder (im Gegensatz zum Freundeskreis). So muss ich mich zumindest bei Familienzusammenkünften nicht vor den Fragen/Kommentaren fürchten, die üblicherweise so kommen "steht dir gut, so'n Baby... wollt ihr denn keins?" oder "jaja, Babies sind ansteckend..." oder "macht euch doch selber eins..." und und und. Ich denke, ihr kennt sie alle zur Genüge.

Seit ich die 10 Kilo runter habe, die sich vor allem um den Bauch angesammelt hatten, kommt auch kein direktes "bist du schwanger, du siehst so aus...?" mehr.

In der Anfangszeit des Kinderwunsches habe ich bei Feiereien gern  mal auf den Sekt zum Anstoßen oder das Schnäpschen zum Verdauen verzichtet. Mir fällt es eigentlich nicht schwer, auch wenn ich in Maßen ganz gern mal ein Gläschen trinke. Allerdings provoziert das "nein, danke, keinen Sekt, lieber O-Saft, bitte" meistens sehr bedeutungsschwangere (ha, da isses wieder)  Blicke und eindeutige Kommentare, auf die ich - je länger es dauert - keinen Nerv habe. Also verzichte ich, um dieses zu vermeiden, auf den Verzicht. Bescheuert, oder? Denn so zeige ich allen "seht her, ich NICHT schwanger, ich trinke Alkohol, also fragt mich bitte keine blöden Fragen". Ich muss sagen, es funktioniert. Keine Blicke, keine Fragen. Klippe umschifft.

Gleichermaßen vermeide ich seit letztem Sommer in Gesellschaft eines meiner nicht-alkoholischen Lieblingsgetränke: Malzbier. Dunkelbier. Vitamalz. Wie auch immer es bei euch heißt. Schön gekühlt, mit feinem Schaum obendrauf. Lecker.

Letzten Sommer waren wir mit den Schwiegereltern auswärts essen. Ich bestelle also ein Malzbier. Prompt der Kommentar: "ah, das Getränk für die werdenden Mütter." Uffff. Ächz. Meldung dementiert. Malzbier steht ab sofort auf der schwarzen Liste. Bisher noch keine weiteren Fragen. Klippe umschifft.

Im Spätsommer sind wir 4 Jahre verheiratet. Ich weiß, dass alle darauf warten. Ich weiß, dass sich alle super freuen würden. Eben weil es für die Omas und den Opa das erste Mal wäre. Weil die Geschwister endlich Onkels und Tante werden würden. Weil alle schon in den Startlöchern stehen, mit Sandkiste, Bobbycar, Puppenküche, Schnuller und Fussball-Mini-Trikot. Vermutlich fragen sie sich auch alle, worauf wir denn noch warten? So wie es aussieht, werden sie und wir noch länger warten müssen. Rein rechnerisch gibts dieses Jahr keine Geburt mehr. Mit viel Glück gibts vielleicht eine Schwangerschaft. Mit viel Glück kann ich vielleicht bei einem der vielen Familienfeste in der zweiten Jahreshälfte sagen: "nein, danke, für mich keinen Sekt, lieber O-Saft...." Wenn nicht, bleiben mir weiterhin nur meine Vermeidungsstrategien.

Vermeidungsstrategien

So. Ostern ist rum. Keiner hat mich gefragt, ob ich schwanger bin. Dank meiner Vermeidungsstrategien. Glücklicherweise gibt es in unseren Familien keine Babies oder Kleinkinder (im Gegensatz zum Freundeskreis). So muss ich mich zumindest bei Familienzusammenkünften nicht vor den Fragen/Kommentaren fürchten, die üblicherweise so kommen "steht dir gut, so'n Baby... wollt ihr denn keins?" oder "jaja, Babies sind ansteckend..." oder "macht euch doch selber eins..." und und und. Ich denke, ihr kennt sie alle zur Genüge.

Seit ich die 10 Kilo runter habe, die sich vor allem um den Bauch angesammelt hatten, kommt auch kein direktes "bist du schwanger, du siehst so aus...?" mehr.

In der Anfangszeit des Kinderwunsches habe ich bei Feiereien gern  mal auf den Sekt zum Anstoßen oder das Schnäpschen zum Verdauen verzichtet. Mir fällt es eigentlich nicht schwer, auch wenn ich in Maßen ganz gern mal ein Gläschen trinke. Allerdings provoziert das "nein, danke, keinen Sekt, lieber O-Saft, bitte" meistens sehr bedeutungsschwangere (ha, da isses wieder)  Blicke und eindeutige Kommentare, auf die ich - je länger es dauert - keinen Nerv habe. Also verzichte ich, um dieses zu vermeiden, auf den Verzicht. Bescheuert, oder? Denn so zeige ich allen "seht her, ich NICHT schwanger, ich trinke Alkohol, also fragt mich bitte keine blöden Fragen". Ich muss sagen, es funktioniert. Keine Blicke, keine Fragen. Klippe umschifft.

Gleichermaßen vermeide ich seit letztem Sommer in Gesellschaft eines meiner nicht-alkoholischen Lieblingsgetränke: Malzbier. Dunkelbier. Vitamalz. Wie auch immer es bei euch heißt. Schön gekühlt, mit feinem Schaum obendrauf. Lecker.

Letzten Sommer waren wir mit den Schwiegereltern auswärts essen. Ich bestelle also ein Malzbier. Prompt der Kommentar: "ah, das Getränk für die werdenden Mütter." Uffff. Ächz. Meldung dementiert. Malzbier steht ab sofort auf der schwarzen Liste. Bisher noch keine weiteren Fragen. Klippe umschifft.

Im Spätsommer sind wir 4 Jahre verheiratet. Ich weiß, dass alle darauf warten. Ich weiß, dass sich alle super freuen würden. Eben weil es für die Omas und den Opa das erste Mal wäre. Weil die Geschwister endlich Onkels und Tante werden würden. Weil alle schon in den Startlöchern stehen, mit Sandkiste, Bobbycar, Puppenküche, Schnuller und Fussball-Mini-Trikot. Vermutlich fragen sie sich auch alle, worauf wir denn noch warten? So wie es aussieht, werden sie und wir noch länger warten müssen. Rein rechnerisch gibts dieses Jahr keine Geburt mehr. Mit viel Glück gibts vielleicht eine Schwangerschaft. Mit viel Glück kann ich vielleicht bei einem der vielen Familienfeste in der zweiten Jahreshälfte sagen: "nein, danke, für mich keinen Sekt, lieber O-Saft...." Wenn nicht, bleiben mir weiterhin nur meine Vermeidungsstrategien.